Freitag, 29. Juni 2018

Und wo bleibt die Psyche?



Und wo bleibt die Psyche?
Ein Blogbeitrag von Lara Knapp


Es fängt im Kindergarten an, geht in der Schule weiter und endet auch im Studium nicht. Wir lernen, wie wir uns richtig ernähren können, wie wir uns körperlich fit halten und was schlecht für unseren Körper ist. Theoretisch sind wir alle Profis, wenn es um die Frage „Wie bleibe ich lange gesund?“ geht. Doch wie sieht es dabei mit unserer psychischen Gesundheit aus? Kommt unsere Psyche bei dem ganzen Wissen über die Gesunderhaltung unseres Körpers nicht vielleicht zu kurz?  Sollten vielleicht schon junge Schüler mehr über ihre psychische Gesundheit informiert werden und wären Programme zur Förderung einer starken, intakten Psyche nicht äußerst sinnvoll? Auf all diese Fragen soll der folgende Beitrag eingehen und einen etwas anderen Blick auf Gesundheitsförderung geben.

Was ist psychische Gesundheit?
Die World Health Organization (WHO) definiert Gesundheit als „Zustand vollständigen physischen, geistigen und sozialen Wohlbefindens“. Es ist deutlich, dass es hierbei nicht nur um das Ausbleiben von physischen Krankheiten geht, sondern eben auch um die psychische Gesundheit. Diese wird definiert als „ein Zustand des Wohlbefindens, in dem eine Person ihre Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv arbeiten und etwas zu ihrer Gemeinschaft beitragen kann“ [1]. Natürlich ist es nicht möglich immer ein Zustand des Wohlbefindens zu erreichen. Jeder Mensch gelangt von Zeit zu Zeit in stressige und schwere Situationen. Doch es ist bedeutsam, dass es stets möglich ist, wieder zu Wohlbefinden zu gelangen. Die Definitionen der WHO machen außerdem deutlich, dass körperliche und psychische Gesundheit untrennbar zusammengehören. Jeder von uns kennt dies von sich selbst: Ist man krank, fühlt man sich auch oft insgesamt nicht gut, ist schlecht gelaunt oder auch gereizt. Genauso ist es auch andersherum: Steckt man in einer schweren Situation fest und ist psychisch stark belastet, fühlt man sich oft nicht fit. Man wird müde, bekommt Kopfschmerzen oder kann sich nur schwer konzentrieren. Schlussfolgernd ist die Gesundheit ein komplexes Gefüge, in welchem die Psyche eine große Rolle spielt, welche beachtet werden muss um das persönliche Wohlbefinden sicherzustellen.


Hintergrund
Warum genau sollten Lehrer sich überhaupt mit der psychischen Gesundheit, speziell der von Schülern auseinandersetzen? Hier einige Hintergründe, welche die Notwendigkeit deutlich machen:
  •  „Etwa 10-20% aller Kinder- und Jugendlichen weisen eine psychische Störung auf“ [2]
  • „Der Kinder- und Jugendgesundheitssurvey zeigt eine stabile, hohe Prävalenz psychischer Störungen von 10% in Deutschland“ [2]
  • „Etwa jedes/r zwanzigste Kind und Jugendliche in Deutschland hat eine behandlungsbedürftige psychische Erkrankung, etwa jedes fünfte Kind klagt über psychosomatische (psychische und körperliche) Beschwerden“ [3] 
  • „Bei rund 22% der befragten Kinder und Jugendlichen liegen Hinweise auf psychische Auffälligkeiten vor“ [4]
  • „10% bis 11% der Kinder und Jugendlichen zeigten zu allen vier Messzeitpunkten psychische Auffälligkeiten“ [4]
  • „Psychische Auffälligkeiten können langfristig mit negativen Auswirkungen einhergehen: über mehrere Jahre bestehende psychische Auffälligkeiten hatten bei beiden Geschlechtern eine Verminderung der Lebensqualität und der schulischen Leistungen zu Folge“ [4]

Wird das Internet und die Literatur auf weitere Ergebnisse dieser Art durchsucht, ist schnell deutlich, dass sich ein einheitliches Bild zeigt: Eine Vielzahl von Kindern leidet an psychischen Störungen und ist somit in der psychischen Gesundheit eingeschränkt. Der letzte Punkt macht klar, dass dies einen großen Einfluss auf die Lebensqualität hat. Das sollte Grund genug sein, sich Gedanken um die psychische Verfassung von Schülern machen. Denn mit einer verminderten Lebensqualität lässt es sich bekanntlich nur schwer lernen.



Psychische Störungen
Im vorangegangenen Teil des Beitrags wurde immer nur von psychischen Störungen und Problemen im Allgemeinen gesprochen, doch welche Störungen betreffen Kinder und Jugendliche? Im Folgenden werden einige relevante Störungen überblicksartig vorgestellt:

  • Die Angststörung

Ängste und Sorgen sind bei allen Menschen bis zu einem gewissen Maß völlig normal. Doch leiden Kinder und Jugendliche längere Zeit unter starken Ängsten, spricht man von einer Angststörung [5]. Bis zu 10% der Heranwachsenden in Deutschland leiden an akuten Angststörungen in Form von Trennungsangst, Phobien gegenüber bestimmten Situationen, Objekten oder Tieren, sozialer Phobie und generalisierter Angststörung [6]. Die Angststörung kann viele verschiedene Symptome aufweisen. Grob lassen sie sich in körperliche (Schwitzen, Zittern, Übelkeit, …), gedankliche (z.B. „ich schaffe das nicht“-Gedanken) und Verhaltenssymptome (Weinen, Anklammern, Weglaufen, …) einteilen [6]. Ein wichtiges Beispiel für eine Angststörung ist die Schulangst. Sie hat oft großen Einfluss auf die schulischen Leistungen der Schüler.







  • Depression
Etwa 3% der Grundschüler und bis zu 9% der Jugendlichen leiden unter einer Depression [6]. Zwar überwinden junge Menschen eine depressive Phase oft schneller als Erwachsene, jedoch ist das Rückfallrisiko ohne Behandlung sehr hoch und es kann zu einer chronischen Depression kommen [6]. Leider wird eine Depression oft nicht erkannt, da sie sich schwer von normalem Verhalten z.B. während der Pubertät abgrenzen lässt und es oft keine eindeutigen Symptome gibt [7]. Hinweise auf das Bestehen einer Depression können Teilnahmslosigkeit, häufiges Weinen, keine Fähigkeit sich zu freuen, Ess- und Schlafstörungen und Leistungsstörungen sein. Diese Symptome variieren jedoch auch je nach Altersgruppe stark [7].



http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-antidepressiva-bringen-kindern-keine-klaren-vorteile-2016060968508

Essstörungen
„Der Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) des Robert-Koch-Instituts kam zu dem Ergebnis, dass bei etwa einem Fünftel aller 11- bis 17-Jährigen in Deutschland der Verdacht auf eine Essstörung vorliegt“ [6]. Zu diesen Essstörungen zählen Magersucht, Bulimie und psychogene Adipositas. Alle haben sie gemeinsam, dass die Gedanken der Betroffenen ständig ums Essen kreisen [6].

Es wurden hier bewusst Störungen erläutert, von denen oft angenommen wird, dass sie kaum eine Rolle in der Schule spielen. Man erwartet als Lehrer eher Kinder mit ADHS oder aggressivem Verhalten, doch es sollte vor allem auf eher weniger bekannte Störungen aufmerksam gemacht werden, welche in hohem Maße schwerwiegend und beeinträchtigend sein können. 

Die Rolle der Schule
Da die Schule eine verpflichtende Bildungseinrichtung ist, an der sich Kinder und Jugendliche regelmäßig und lange aufhalten, trägt sie eine Mitverantwortung im Bezug auf die psychische Gesundheit ihrer Schüler und ermöglicht "einen umfassenden Zugang zu Kindern und Jugendlichen" [12]. Im besten Fall sollte sie psychisch gesundes Aufwachsen unterstützen [2]. In vielen Fällen werden psychische Auffälligkeiten von Schülern zuerst in der Schule erkannt, da Lehrer mit vielen Kindern und Jugendlichen gleichen Alters zu tun haben und dadurch gute Vergleichsmöglichkeiten haben [8]. Ein gutes Schulklima ist ein wichtiger Schutzfaktor für die seelische Gesundheit aller Schüler [8].  Eine wertschätzende und partizipative Schulkultur führt zu mehr psychischem Wohlbefinden für alle Beteiligten [9]. Im Gegenzug erhöht sich das Risiko für psychische Beeinträchtigungen, wenn sich Schüler überfordert fühlen oder gemobbt werden [10]. Die Schule kann im Bezug darauf dafür sorgen, dass Risikofaktoren reduziert werden, indem sie z.B. Angebote zum Stressmanagement macht oder bei Trauer und Verlust beratend zur Seite steht [11]. Insgesamt kann gesagt werden, dass in der Schule Verhaltensangewohnheiten erworben werden, die gesundheitsförderlich aber eben auch gesundheitsgefährdend sein können [12]. In jedem Fall ist die Schule ein geeignetes Handlungsfeld für die Prävention psychischer Krankheiten [12].

Was können wir als Lehrer tun?
Auch wenn Lehramtsstudierende in ihrem Studium Seminare in Psychologie belegen, sollten sie sich als zukünftige Lehrkräfte immer zuallererst bewusst machen, dass sie keine Psychologen sind und nicht ihre Arbeit leisten können. Lehrkräfte können und müssen jedoch stets ihre Augen offenhalten und die Schüler beobachten. Fällt  ein verändertes oder auffälliges Verhalten an einem Schüler auf, sollte dieser genauer im Blick behalten werden und gegebenenfalls das Gespräch mit dem Schüler, den Eltern, einem Schulsozialarbeiter oder der schulpsychologischen Beratungsstelle (für Stuttgart: http://schulamt-stuttgart.de/,Lde/Startseite/Ueber+uns/Schulpsychologische+Beratungsstelle) gesucht werden. Im Umgang mit kranken Schülern oder mit Schülern, bei denen der Verdacht auf eine psychische Krankheit vorliegt werden Lehrpersonen von eigenen Erfahrungen, unbewussten Bildern und Vorstellungen stark beeinflusst [11]. Dieser Tatsache muss der Lehrer sich bewusst sein und an einer entsprechenden Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion arbeiten um pädagogisch professionell zu arbeiten [11].  Kommen Schüler mit Problemen zu einem Lehrer und bringen ihm damit ein enormes Vertrauen entgegen, müssen diese Probleme ernst genommen werden und Lösungen gefunden werden. Die Schüler dürfen sich nicht allein gelassen fühlen [8]. Darüber hinaus ist es für Lehrer eine Pflicht sich regelmäßig fortzubilden und gegebenenfalls älteres Wissen aufzufrischen [11]. Des Weiteren stellt nicht nur das Schulklima einen Schutzfaktor dar, sondern vor allem auch das jeweilige Klassenklima. Es sollte eine entspannte, angstfreie Atmosphäre herrschen und die Kinder müssen ihren Klassenlehrer als Vertrauensperson ansehen können. Genau auf dieses wichtige Schul- und Klassenklima versucht das Programm „MindMatters“ positiven Einfluss zu nehmen. Es wird im folgenden Abschnitt vorgestellt.

MindMatters – Mit psychischer Gesundheit gute Schule entwickeln

http://www.mindmatters-schule.de/


MindMatters ist ein Programm, welches seit 2003 an deutschen Schulen zur Verfügung steht und zuvor in Australien entwickelt wurde [13]. Es umfasst alle Klassenstufen, wird wissenschaftlich begleitet und ist in der Praxis erprobt [13]. MindMatters hilft Schulen dabei, „das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit von Schülerinnen und Schülern sowie von Lehrkräften zu fördern“ [13].
Die Ziele von MindMatters beziehen sich auf verschiedene Schwerpunkte [13]:
·         Schulkultur => Entwicklung einer Schulkultur, in welcher sich alle Beteiligten wertgeschätzt fühlen
·         Lehrergesundheit => Verbesserung der Arbeitsbedingungen durch Respekt, Toleranz und Achtsamkeit
·         Schülergesundheit => Verbesserung der Lernbedingungen durch Einsatz von Unterrichtseinheiten zu Themen wie Gefühle, psychische Störungen und Mobbing

Schnell wird deutlich, dass MindMatters ein Programm ist, welches ganzheitlich angesetzt ist, indem es alle Schulmitglieder miteinbezieht. Außerdem liegt das Hauptaugenmerk von MindMatters darauf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu stärken und sie damit vor psychischen Störungen zu schützen. Es ist dementsprechend hauptsächlich präventiv. Darüber hinaus bietet es jedoch auch bereits erkrankten Schülern ein Auffangnetz zur Förderung ihrer Gesundheit.

Um die oben genannten Ziele zu erreichen, werden im Programm MindMatters mehrere Bausteine (Module genannt) genutzt. Drei davon werden im Folgenden näher erläutert. Alle restlichen sind außerdem im Schaubild zu sehen.

http://www.mindmatters-schule.de/files/Programm/MM-Haus%209_2014_b_ZW.png

SchoolMatters [13]
Dies ist sozusagen das Basismodul des Programms. Es wird ein MindMatters-Schulteam gebildet und ein spezifischer Projektplan für die jeweilige Schule erstellt. Das Modul bietet den Rahmen um psychische Gesundheit zu fördern und steht den Schulen dabei unterstützend zur Seite. Das Modulheft stellt Materialien zur Verfügung, durch welche Strukturen und Strategien der Schule aufgebaut werden können.

Gemeinsam(es) Lernen mit Gefühl [13]
Dieses Modul wurde eigens für die Primarstufe (Klasse 1-6) entwickelt und ist für die konkrete Arbeit im Unterricht vorgesehen. Es gibt einen extra Modulordner, in welchem alle Materialien und Informationen für die Lehrkraft gesammelt sind. Die sozial-emotionalen Kompetenzen der Schüler stehen im Mittelpunkt und sollen gefördert werden um psychische Gesundheit langfristig zu erhalten und zu fördern. 

Wie geht´s? [13]
In diesem Modul steht vor allem das Verständnis von psychischen Störungen im Vordergrund. Es eignet sich für die Klassen 9 und 10 und zielt darauf ab, Stigmatisierung abzubauen und hilfesuchendes Verhalten zu stärken. Das Modul informiert über alle Themen und Probleme, welche in Bezug auf psychische Erkrankungen bei Schülern, deren Eltern und des Kollegiums relevant sind.

Im deutschsprachigen Raum gibt es noch weitere evaluierte Programme, welche präventiv ansetzen [12]:
  • ALF (Allgemeine Lebenskompetenzen und Fertigkeiten)
  • IPSY (Information + psychische Kompetenz + Schutz)
  • Fit und stark fürs Leben
  • Lions-Quest-Programm "Erwachsen werden"

Und wie ist es mit den Lehrern?
Nachdem der bisherige Beitrag hauptsächlich von psychischen Beschwerden von Schülern handelte, soll an dieser Stelle auch ein kurzer Exkurs zum psychischen Wohlbefinden von Lehrern selbst stattfinden.

https://beamten-infoportal.de/magazin/wissen/deutschlands-lehrer-limit-lehrermangel-stress-psychische-erkrankungen/


Da Lehrkräfte im Vergleich zu anderen Berufsgruppen häufig psychische Erkrankungen angeben [12], besteht an dieser Stelle eindeutig Handlungsbedarf. Hauptsächlich kommt es durch die Lehrerrolle selbst, ihre Aufgaben, den Rahmenbedingungen und physischen Stressoren zu den häufigen Störungen [12]. Gerade die widersprüchlichen Ziele und Erwartungen des Berufs gefährden Lehrkräfte. Jedoch sind auch Faktoren wie Lärm, Klassengröße und Raumsituation erhebliche Risikofaktoren [12]. Auf der anderen Seite können erlebte Wertschätzung, Zusammenarbeit und die Fehlerkultur an der Schule wichtige Schutzfaktoren bieten [12]. Das oben vorgestellte Programm MindMatters bezieht auch die Lehrergesundheit mit ein und leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur psychischen Gesundheit aller Menschen an Schulen. Es sollte selbstverständlich sein, dass es gesunde Lehrkräfte braucht um langfristig gesunde Schüler erleben zu können. 

Im Allgemeinen ist im Lehrerberuf eine individuelle Beurteilung und Beratung sehr bedeutsam [14]. Das Kompetenznetz um Lehrkräfte herum sollte Psychologen, Psychiater und Psychosomatiker mit einbeziehen um Erkrankungen frühzeitig erkennen und behandeln zu können [14].


Zum Weiterdenken

„Ein ungeübtes Gehirn ist schädlicher
für die Gesundheit als ein ungeübter Körper“
George Bernard Shaw [15]

Findet ihr dieses Zitat passend? Sollte man eher Wert auf die körperliche oder auf die psychische Gesundheit legen? Worin macht eine Förderung in der Schule mehr Sinn? Sollte es überhaupt die Aufgabe von Lehrkräften sein, sich um die psychische Gesundheit ihrer Schüler zu bemühen, oder gehört dies in das Aufgabenfeld der Eltern? Können Lehrkräfte all dem überhaupt noch gerecht werden?
Was denkt ihr zu diesem großen Thema?

Hier auch noch ein interessanter Artikel aus der Waiblinger Kreiszeitung vom 04.06.2018:

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[1] WHO – Faktenblatt psychischer Gesundheit
 http://www.euro.who.int/__data/assets/pdf_file/0012/216210/RC63-Fact-sheet-MNH-Ger.pdf?ua=1  
(abgerufen am 30.05.18)
[2] Ärzteblatt
https://www.aerzteblatt.de/archiv/175333Psychische-Stoerungen-bei-Kindern-und-Jugendlichen-im-schulischen-Umfeld 
(abgerufen am 01.06.18)
[3] Bundes Psychotherapeuten Kammer
https://www.bptk.de/fileadmin/user_upload/Stellungnahmen/Stellungennahmen_nach_Thema
/W/weitere_Themen/Kinder_und_Jugendliche/20070131_stn_bptk_psychische_gesundheit
_kinder_jugendliche.pdf 
(abgerufen am 30.05.18)
[4] Bella Studie
https://www.bella-study.org/die-studie/ergebnisse/ 
(abgerufen am 30.05.18)
[5] Angststudie für Kinder
http://www.ask-studie.de/erkrankung.html 
(abgerufen am 31.05.18)
[6] Dachverband Gemeindepsychiatrie
https://www.dvgp.org/themen-engagement/jugend-und-seelische-gesundheit/erkrankungen-bei-jugendlichen.html 
(abgerufen am 31.05.18)
[7] Deutsche Depressionshilf
https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/depression-in-verschiedenen-facetten/depression-im-kindes-und-Jugendalter 
(abgerufen am 31.05.18)
[8] Aktionsbündnis Seelische Gesundheit
http://fairmedia.seelischegesundheit.net/dossiers/psychische-erkrankungen-bei-jugendlichen/schutzfaktor-schule 
(abgerufen am 01.06.18)
[9] MindMatters
http://www.mindmatters-schule.de/hintergrund.html 
(abgerufen am 02.06.18) 
[10] Technische Universität Dresden
https://tu-dresden.de/tu-dresden/newsportal/news/schuelerzufriedenheit 
(abgerufen am 01.06.18)
[11]
SchoolMatters – Mit psychischer Gesundheit gute Schule entwickeln (Baustein von MindMatters)
[12]
Mittag, W. & Schaal, S. (2018): Schule als Handlungsfeld psychologischer Gesundheitsförderung. In: Kohlmann, C.W. & Salewski, C. & Wirtz, M. A. (Hrsg.) (2018): Psychologie in der Gesundheitsförderung. Bern, 479-491
[13] MindMatters
http://www.mindmatters-schule.de/ 
(abgerufen am 03.06.18)
[14] Ärzteblatt
https://www.aerzteblatt.de/archiv/170601/Lehrergesundheit
(abgerufen am 05.06.18)
[15]
http://zitate.net/gesundheit-zitate?p=2 
(abgerufen am 31.05.18)




Donnerstag, 14. Juni 2018

Der Kampf gegen Karius und Baktus – Eine unendliche Geschichte


Ein Blogbeitrag von Marleen Müller

„Es war einmal ein Junge“[1] namens Jens. Jens hatte ein Loch in einem Zahn im Mund. Darin wohnten zwei, die Karius und Baktus hießen und so klein waren, dass sie nur mit einer Lupe gesehen werden konnten.[2]


Weil Jens sich nicht die Zähne putzte und häufig Süßigkeiten aß, fühlten sich die beiden pudelwohl und bauten sich ein Haus in Jens‘ Zahn. Sie hämmerten und klopften, wodurch Jens starke Zahnschmerzen bekam. Doch das interessierte die beiden nicht, sie fanden es witzig und bauten immer weiter. [3] So oder so ähnlich hat diese Geschichte vermutlich jeder von uns schon einmal im Kindergarten oder der Grundschule gehört. Und  die Angst vor den hämmernden Bösewichten Karius und Baktus hat uns trotz morgendlicher Müdigkeit oder abendlicher Unlust doch immer wieder dazu bewogen, mehr oder weniger pflichtbewusst zur Zahnbürste zu greifen.
Doch wer sind eigentlich Karius und Baktus? Wie gelangen sie in unseren Mund? Was  passiert da wirklich mit unseren Zähnen, wenn wir sie nicht putzen und zu viele Süßigkeiten essen? Wie können wir Karius und Baktus kontrollieren? Die Antworten darauf gibt der nachfolgende Beitrag.

Zahngesundheit – Die richtige Zahnpflege

Heute haben Kinder und Jugendliche im Gegensatz zu den 90er-Jahren durch ein stärkeres Zahngesundheitsbewusstsein, vermehrte Fluoridanwendungen sowie Gruppen- und Individualprophylaxe deutlich gesündere Zähne. Trotzdem erkranken noch immer Kinder, besonders aus sozial benachteiligten Familien oder mit Migrationshintergrund, an Karies.[4] Auch für viele Erwachsene sind Zahnerkrankungen wie Karies leider ganz normal und mancher Zahnverlust wird als unumgänglich betrachtet. Dementsprechend sind sich viele der Bedeutung ihrer Zähne nicht bewusst und denken erst an sie, wenn sie Zahnschmerzen haben. Dabei vertreten sie oft die Einstellung, dass der Zahnarzt alle Zahnprobleme beheben kann und denken nicht an die schwerwiegenden Konsequenzen unzureichender Zahnpflege. In Deutschland leben weniger als ein Prozent Erwachsene, die nicht an Karies erkrankt sind. Dies kostet die gesetzlichen Krankenkassen jährlich Milliarden. Aus diesem Grund ist es für eine bewusste zahngesunde Lebensführung bedeutsam, durch Aufklärung und Zahngesundheitserziehung alle Menschen zu erreichen und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass gesunde Zähne elementar wichtig für die Gesamtgesundheit sind.[5]
Für ein umfassendes Verständnis werden nun zunächst die Entwicklung der Zähne sowie ihr Aufbau dargestellt.

Die Entwicklung unserer Zähne

Die Entwicklung unserer Zähne beginnt bereits beim Embryo in der sechsten Schwangerschaftswoche, indem sich die zwei Zahnleisten bilden, aus denen später die Milchzähne und die bleibenden Zähne hervorgehen. Zudem wird das Zahnhartgewebe, bestehend aus Dentin und Schmelz, gebildet, woraufhin auch die Entwicklung der Zahnwurzel und des Zahnzements beginnt.[6] Somit sind bei der Geburt die meisten Milchzähne schon fast fertig ausgebildet, auch wenn sie noch nicht in der Mundhöhle sichtbar sind. In der Regel brechen etwa im Alter von sechs bis acht Monaten der Babys die ersten Milchzähne durch. Im Alter von etwa zweieinhalb Jahren hat das Kleinkind ein vollständig entwickeltes Milchgebiss mit acht Schneidezähnen, vier Eckzähnen und acht Backenzähnen.[7]
Die zweite Zahnung beginnt ungefähr mit Schuleintritt. Meistens brechen als erstes die bleibenden Backenzähne, die sogenannten Sechsjahr-Molaren hinter den letzten Milchbackenzähnen aus, bevor der erste Milchzahn ausfällt. Mit etwa 13 Jahren sind die 28 bleibenden Zähne nach und nach durchgebrochen und die Milchzähne herausgefallen. Im Alter von ungefähr 18 Jahren brechen zuletzt die sogenannten vier Weisheitszähne durch, die bei manchen von uns jedoch nicht vollständig durchbrechen oder gar nicht vorhanden sind. Demzufolge besteht das bleibende Gebiss eines Erwachsenen, wenn sich die Weisheitszähne ausgebildet haben, aus 32 Zähnen.[8]

Der Aufbau unserer Zähne

Jeder  unserer Zähne ist grundsätzlich gleich aufgebaut. Der in der Mundhöhle für uns sichtbare oberste Teil des Zahns wird als Zahnkrone bezeichnet. Darunter folgt der Zahnhals, der den Übergang von der Zahnkrone zur Zahnwurzel bildet und überwiegend vom Zahnfleisch umgeben ist. Auch unsere Zahnwurzel wird vom Zahnfleisch geschützt. Sie wird vom Zahnzement umgeben und ist im Kieferknochen verankert.
Alle unsere Zähne bestehen aus drei Schichten. Die äußere, weißliche und harte Schicht, die die Zahnkrone schützt, wird Zahnschmelz genannt. Diese kann, wenn sie einmal beschädigt wurde, nicht mehr auf natürliche Art und Weise ersetzt werden. Deshalb ist es besonders wichtig, diese zu schützen und bestmöglich zu pflegen. Unter dem harten Zahnschmelz liegt das elastische und weichere Zahnbein (Dentin), das im Gegensatz zum Zahnschmelz immer wieder nachgebildet wird. Innerhalb des Zahnbeins befindet sich das weiche Zahnmark (Pulpa) mit Nerven und Blutgefäßen des Zahnes.[9]
                                

 

„Karius und Baktus“

Diese Hintergrundinformationen geben noch keinen Aufschluss darüber, warum Menschen eine schlechte Mund- und Zahnhygiene haben und warum die sogenannten Zahnteufelchen Karius und Baktus für die Zahnerkrankung „Karies“ verantwortlich sein sollen. Dementsprechend soll im Folgenden geklärt werden, wer Karius und Baktus überhaupt sind und was sie mit unserer Zahn-und Mundhygiene zu tun haben.

Zahnerkrankung – Karius und Baktus greifen an

Unsere Mundhöhle wird heute von Wissenschaftlern als ein ökologischer Lebensraum betrachtet, in dem natürlicherweise viele verschiedene Mikroorganismen, wie z.B. Bakterien, Viren und Hefepilze, leben. Für die Mikroorganismen in der Mundhöhle ist es von großer Bedeutung Halt zu finden, um nicht einfach vom Speichel weggespült und verschluckt zu werden. Aus diesem Grund siedeln sie sich besonders in den Zahngruben, Zwischenräumen und am Zahnfleischrand an. Dadurch bildet sich ein sogenannter Zahnbelag auf der Zahnoberfläche, der Biofilm oder Plaque genannt wird und überwiegend aus Speichel, Nahrungsresten und Bakterien besteht. Dieser bildet sich nach jedem Zähneputzen neu. Solange keine Gruppe der Mikroorganismen in unserem Mundraum überwiegt, besitzen wir ein funktionierendes, dynamisches Ökosystem aus Zähnen, Mundschleimhaut, Mikroorganismen und Speichel ohne Krankheiten. Dabei säubern die Mikroorganismen die Mundhöhle von Speiseresten und können vor Krankheitserregern schützen. Zu diesem Zeitpunkt werden die in der Geschichte beschriebenen „Übeltäter“ Karius und Baktus, die säurebildende Bakterien wie „Streptococcus mutans“ oder „Lactobazillen“ sind, von den anderen Mikroorganismen in Schach gehalten. So erschweren z.B. Glycoproteine im Speichel Karius und Baktus die Ansiedlung auf den Zähnen sowie der Mundschleimhaut und Elektrolyte im Speichel, wie z.B. Fluoride, wirken der Arbeit von „Karius und Baktus“- Bakterien entgegen.[10]
Erst wenn wir unsere Zähne ungeputzt lassen, den Plaque nicht entfernen und reichlich zucker- und säurehaltige Lebensmittel sowie Getränke zu uns nehmen, entsteht ein immer dicker werdender Zahnbelag und unser orales Milieu verändert sich. Es sterben viele Mikroorganismen, die Bakterien wie Karius und Baktus kontrollieren, wodurch diese sich ungestört vermehren können. Als Folge steigt das Kariesrisiko.[11]
Die säurebildenden Bakterien zersetzen die Kohlenhydrate aus unserer Nahrung und bilden Milchsäure, die den harten Zahnschmelz demineralisiert. In Folge dessen wird der Zahnschmelz weicher und es entstehen helle bis bräunliche Verfärbungen. Diese sind erste Anzeichen für Karies. Dabei stellt besonders zuckerhaltige Nahrung für die säurebildenden Bakterien eine Ernährungsgrundlage dar. Je länger diese in unserem Mund bleibt, desto mehr Milchsäure bildet sich und desto schneller verläuft der Prozess der Demineralisierung. In Wirklichkeit beschädigen die Bakterien unsere Zähne also nicht wie Karius und Baktus in der Geschichte mit einer Spitzhacke, sondern mit Milchsäure. Im Anfangsstadium lässt sich die weitere Entwicklung der Karies noch stoppen, indem z.B. auf eine zahngesunde Ernährung geachtet wird. Dadurch wird die Zahl der „Karius und Baktus“- Bakterien geringer und der Zahnschmelz kann sich durch Elektrolyte im Speichel sowie die zusätzliche Gabe von Fluorid erholen. Es erfolgt eine sogenannte Remineralisierung.[12]
Um diese hellen oder bräunlichen Stellen frühzeitig zu erkennen, ist eine regelmäßige, halbjährliche Kontrolle durch den Zahnarzt wichtig. Denn wird die Demineralisierung des Zahnschmelzes nicht aufgehalten, greifen die Bakterien Karius und Baktus den Zahnschmelz, das Zahnbein und zuletzt das Zahnmark an. Mit der Zerstörung des Zahnbeins und der Entstehung eines Loches im Zahn treten meistens die ersten Schmerzen auf, wodurch wir dann erst und nicht wie empfohlen präventiv, einen Zahnarzt aufsuchen. Der Zahnarzt bohrt die entsprechende Stelle auf, entfernt die Karies und verschließt den Zahn mit einer Füllung. Haben jedoch die Bakterien Karius und Baktus bereits das Zahnmark angegriffen und es erfolgt nicht rechtzeitig eine Behandlung, ist nur noch eine Wurzelbehandlung möglich. Wird nichts unternommen, haben Karius und Baktus letztlich den Kampf vollends gewonnen und der Zahn muss gezogen werden.[13]

Nun wissen wir, wer Karius und Baktus sind und was sie mit unseren Zähnen machen, wenn wir sie nicht putzen und zu viele zucker- und säurehaltige Lebensmittel sowie Getränke zu uns nehmen. Doch was können wir tun, um den Kampf gegen Karius und Baktus zu gewinnen? 

Karies muss nicht sein – Die 4 Säulen der Zahngesundheit

Viele von uns denken bei ihrer Zahngesundheit häufig nur an das Zähneputzen, welches jedoch für eine gewissenhafte sowie gute Zahn- und Mundhygiene allein nicht ausreicht. Berücksichtigen wir z. B. unsere Ernährungsweise nicht, die erheblich unsere Zahngesundheit beeinflusst, dürfen wir uns nicht wundern, warum wir trotz Zähneputzen Karies bekommen. Das Konzept „Vier Säulen für gesunde Zähne“ kann uns als Orientierung dienen, um Zahnerkrankungen wie Karies vorzubeugen und zu verhindern. Dabei ist es wichtig, dass wir gleichermaßen auf eine zahngesunde Ernährung, eine gewissenhafte Zahnpflege und die kontinuierliche Zufuhr von Fluoriden achten sowie regelmäßige zahnärztliche Vorsorgetermine wahrnehmen.[14]


 

1. Säule: Zahngesunde Ernährung

Für eine zahngesunde Ernährung ist es bedeutend bereits bei Kindern auf eine gesunde, ausgewogene sowie vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung zu achten. Gut für die Zähne sind u. a. auch „kauaktive“ Lebensmittel wie z. B. Gemüserohkost, die die zahnschützende Speichelproduktion anregen. Zu vermeiden ist der Verzehr von sehr heißen oder kalten sowie zucker- und säurehaltigen Speisen und Getränken, da diese den Zahnschmelz schädigen.[15]

 

2. Säule: Richtige Zahnpflege

Unsere Zähne sollten wir täglich mindestens zweimal, frühestens 30 Minuten nach der letzten Mahlzeit, putzen. Die Härte und die Art der Zahnbürste sind nach individuellen Bedürfnissen zu wählen. Für Kinder und Menschen mit empfindlichem Zahnfleisch eignen sich eher weiche Zahnbürsten. Wichtig ist, dass wir von „Rot nach Weiß“, also vom Zahnfleisch zum Zahn, alle Kauflächen, Innen- und Außenflächen ohne starken Druck putzen. Zudem sollten wir die Zahnzwischenräume mindestens einmal am Tag mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürstchen reinigen.[16] 

 

3. Säule: Stärkende Fluoride

Eine altersangepasste Zufuhr von Fluoriden durch Fluoridgelee, fluoridhaltige Zahnpasta, Salz und Trinkwasser sorgt für eine gesunde Zahnentwicklung, erhöht die Widerstandskraft gegenüber den von Karius und Baktus produzierten Säuren und erschwert diesen die Ansiedlung auf dem Zahnschmelz.[17]

 

4. Säule: Zahnärztliche Vorsorge

Es ist wichtig, dass wir zweimal jährlich zur Kontrolle zum Zahnarzt gehen. Denn dadurch können rechtzeitig Zahnerkrankungen festgestellt werden und z. B. Zahnbeläge, die sich zu Zahnstein mineralisiert haben, entfernt werden. Zur Vorbeugung von Karies werden die Zahn-Fissuren bei kariesfreien Backenzähnen versiegelt. Dabei werden die Fissuren erst gereinigt und dann mit dünn fließendem Kunststoff ausgegossen. Des Weiteren führt der Zahnarzt bei Bedarf eine professionelle Zahnreinigung und ein Mundhygienetraining durch oder gibt Ernährungstipps.[18]

Das folgende Video veranschaulicht noch einmal zusammenfassend was Karies ist, wie sie entsteht und was wir tun können, um Karies vorzubeugen.

https://www.youtube.com/watch?v=W2oyusRmdFo&t=7s
[Eingesehen am: 29.05.2018]


Fazit

Es ist für uns alle wichtig, dass wir für unsere Zahngesundheit alle der vier aufgeführten Säulen berücksichtigen. Nur so ist es möglich, dass wir den Kampf gegen Karius und Baktus nicht verlieren und gesunde Zähne haben. Dementsprechend sollten bereits Kinder im Kindergarten über die vier Säulen der Zahngesundheit umfassend aufgeklärt werden, sodass frühestmöglich eine zahngesunde Ernährung sowie Lebensweise angestrebt wird und die Karieserkrankungen weiter zurückgehen.





 






[1] Egner, T. 2014, S.5
[2] Vgl. ebd., S.5
[3] Vgl. ebd., S.5ff.
[4] Vgl. Robert Koch-Institut 2008, S.83.
[5] Vgl. Forum Zahn- und Mundgesundheit Deutschland 2014, S.1f.; Kramer 2004, S.13.
[6] Vgl. Wendler 1993, S.12ff.
[7] Vgl. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) 2018; Schorr 2007.
[8] Vgl. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) 2018.
[9] Vgl. Gross/Schmidt 2007, S.34.; Schorr 2007.
[10] Vgl. Gross/Schmidt 2007, S.29ff.
[11] Vgl. ebd.; OPTI-DENT GmbH 2010.
[12] Vgl. Gross/Schmidt 2007, S.29ff.; Wendler 1993, S.54ff.
[13] Vgl. OPTI-DENT GmbH 2010; Wendler 1993, S.54ff.
[14] Vgl. Informationsstelle für Kariesprophylaxe des Deutschen Arbeitskreises für Zahnheilkunde 2018(a).
[15] Vgl. Kramer 2004, S.68f.; Informationsstelle für Kariesprophylaxe des Deutschen Arbeitskreises für Zahnheilkunde 2018(b).
[16] Vgl. Informationsstelle für Kariesprophylaxe des Deutschen Arbeitskreises für Zahnheilkunde 2016; Informationsstelle für Kariesprophylaxe des Deutschen Arbeitskreises für Zahnheilkunde 2018(c).
[17] Vgl. Informationsstelle für Kariesprophylaxe des Deutschen Arbeitskreises für Zahnheilkunde 2016.
[18] Vgl. Informationsstelle für Kariesprophylaxe des Deutschen Arbeitskreises für Zahnheilkunde 2016; Wendler 1993, S.214ff.

Literatur:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) (2018): Die Entwicklung der Zähne. [Online:] https://www.kindergesundheit-info.de/themen/risiken-vorbeugen/zahngesundheit/zahnentwicklung/ [Eingesehen am: 19.05.2018].  

Egner, T. (2014): Karius und Baktus. München: cbj Kinder- und Jugendbuchverlag in der Verlagsgruppe Random House.

Forum Zahn- und Mundgesundheit Deutschland (2014): Gemeinsam für bessere Prävention. [Online:] https://www.forumzahnundmundgesundheit.de/images/user-images/downloads/infoflyer_forum_zahn-mundgesundheit_final.pdf [Eingesehen am: 18.05.2018].

Gross, J. /Schmidt, M. (2007): Dentale Fitness- Ökosystem Mundhöhle. In: Unterricht Biologie, Jg. 31, H. 330, S.29-36.

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